Erste Schritte

Vom leeren Projekt zum installierten Add-In.

addin.studio baut Excel-Add-Ins, ohne dass du RibbonX oder die Struktur einer .xlam kennen musst. Du gestaltest visuell, hinterlegst dort VBA, wo du es brauchst, und lädst am Ende eine fertige Datei herunter.

Was am Ende herauskommt

Eine .xlam-Datei. Das ist ein Excel-Add-In: eine Arbeitsmappe ohne Blätter, die Excel im Hintergrund lädt und die ihre Oberfläche in jede geöffnete Mappe einblendet. Darin steckt dein Ribbon als XML, dein VBA als echte Module und, wenn du eines gebaut hast, dein Formular als echter Designer.

Nichts davon musst du nach dem Download noch von Hand importieren.

Ohne Konto ausprobieren

Unter Beispielprojekt öffnen startest du sofort im Editor. Der Entwurf bleibt im Browser erhalten, auch nach einem Reload. Gespeichert wird er nicht auf dem Server, und er hängt an genau diesem Browser.

Sobald du ein Konto hast, liegen Projekte in der Datenbank und speichern sich kurz nach der letzten Änderung von selbst. Der Knopf oben zeigt den Stand: Nicht gespeichert, Speichert …, Gespeichert; ein Klick speichert sofort. Wechselst du den Bereich, etwa von den Formularen zu den Modulen, wird vorher gespeichert, und die neue Seite übernimmt deinen Stand.

Die sechs Bereiche

Links im Editor schaltest du zwischen ihnen um:

BereichWofür
RibbonTabs, Gruppen und Schaltflächen
KontextmenüsEinträge im Rechtsklick-Menü
BackstageEinstellungsseite im Datei-Menü, mit Profilen
FormulareUserForms mit Steuerelementen und Ereignis-Code
Moduleeigene VBA-Module
Bibliothekwiederverwendbare Snippets und Icons

Ribbon ist immer verfügbar. Die anderen liegen hinter Pro.

Der kürzeste Weg

  1. Projekt anlegen, Tab und Gruppe bekommst du vorbelegt.
  2. Eine Schaltfläche hineinziehen, Beschriftung und Icon setzen.
  3. Rechts im Code-Feld VBA hinterlegen, etwa MsgBox "Hallo".
  4. Oben rechts auf Als .xlam klicken.
  5. Die Datei in Excel über Datei → Optionen → Add-Ins → Gehe zu einbinden.

Danach steht dein Tab im Ribbon, und ein Klick führt deinen Code aus.

Wo du gerade bist, bleibt in der Adresse

Die fünf Bereiche stehen in der URL: Kontextmenü und Formulare als eigene Adresse, Module und Backstage als ?mode=. Dazu, was darin ausgewählt ist — ?tab= für den Ribbon-Reiter, ?module=, ?menu= und ?form=.

Ein Neuladen landet deshalb genau dort, wo du warst, und ein Link lässt sich weitergeben:

/de/editor/<id>?mode=modules&module=mod_0001
/de/editor/<id>/forms?form=frm_login

Zeigt ein Link auf etwas, das es nicht mehr gibt — ein gelöschtes Modul, ein Projekt, das seither ersetzt wurde —, wird er ignoriert statt eine leere Auswahl zu erzeugen.

Diese Dokumentation durchsuchen

Oben im Kopf sitzt ein Suchfeld, das auf Cmd+K beziehungsweise Strg+K aufspringt — / tut es auch. Gesucht wird über alle Seiten und das Changelog, Treffer springen direkt in den passenden Abschnitt. Die Suche läuft komplett im Browser; es geht dabei nichts an einen Suchdienst.